Liegedreiräder am Ammersee

Kategorie: Technik / E-Antriebe

Fahrwerkstechnik

So viel Komfort und Sicherheit bietet Ihr Liegerad mit Federung – Federungstechnik zum Genießen

Federschwinge am Enduro

Das Beste vorneweg: Sie müssen nicht den kompletten Text auf dieser Seite lesen, um luxuriösen Federungskomfort zu erfahren. Das gesammelte Fahrzeugtechnik-Know-How ist in Ihrem Liegerad von HP Velotechnik bereits ab Werk fest eingebaut. Genießen Sie das Radfahren und betrachten Sie entspannt die Landschaft. Freuen Sie sich auf das nächste Schlagloch: Der Weg zur Arbeit wird jetzt mit Sicherheit zum Vergnügen.

Eine gute Fahrradfederung verwöhnt mit entspannendem Komfort. Sie erhöht die Sicherheit, da die Kontrolle und Bodenhaftung verbessert wird. Das Schönste: Sie sparen Kraft – mit einer guten Federung können Sie schneller fahren! Bei jedem ungefederten Stoß wird nämlich ein Teil der Vortriebsenergie unwiederbringlich in eine Bewegung von Rad und Fahrer nach oben oder unten umgewandelt.

Bei den gefederten Liegerädern und Dreirädern von HP Velotechnik folgen dagegen nur die Reifen dem Profil Ihres rauen Weges. So wird sogar das Fahren auf Feld- und Wurzelwegen zum Genuss!

Wichtig: Die Qualität einer Fahrradfederung zeigt sich deutlich beim Fahren mit viel Gepäck oder am Berg. Vergleichen Sie die Federungstechnik der für Sie interessanten Fahrzeuge bei unterschiedlichen Fahrbedingungen: Pflasterstraßen, Fahrbahnwellen und Feldwege. Beladen Sie den Gepäckträger (und wenn vorhanden Lowrider) mit schweren Taschen, und prüfen Sie die Federung beim Fahren in kleinen Gängen am Berg. So fällt es schnell auf, wenn Ihre Tretleistung statt in Vortrieb in ungewünschte Schwingungen umgesetzt wird.

Unsere Hinterradfederung verwandelt Ihre Tretkraft effizient in Antrieb

Die Hinterradfederung unserer Liegeräder und gefederten Trikes ist nach unserem No Squat-Federungskonzept ausgelegt. Dies steht für optimiertes Fahrwerksdesign: Das Fahrwerk unserer gefederten Liegeräder ist von den Ingenieuren so ausgelegt, dass es herausragenden Komfort mit effizienter Übertragung der Tretkraft auf die Straße kombiniert. Entscheidend ist dafür eine agile, einstellbare Federung und das Vermeiden von störenden Einflüssen aus dem Antrieb in das Fahrwerk.

Beim No Squat-Konzept verhindert die Kombination eines sehr steifen Hinterbaus mit der ausgefeilten Positionierung des Schwingendrehpunktes, der doppelt kugelgelagerten Kettenleitrolle und der Federbeinanlenkung wirkungsvoll das Einfedern durch Antriebskräfte und unangenehmen Pedalrückschlag. Was Sie spüren? Beeindruckenden Fahrkomfort und 100 Prozent Vortrieb durch maximale Kraftübertragung.

zur Erläuterung:

Als Pedalrückschlag wird der Ruck an den Pedalen bezeichnet, wenn sich die Kette durch Ein- oder Ausfedern plötzlich straffen oder lockern würde. HP Velotechniks Fahrwerksgeometrie sorgt dafür, dass sich die Kettenlänge beim Einfedern nicht spürbar ändert.

Zum Einfedern beim Antreten kommt es, wenn die Resultierende aller dynamischen Kräfte mit einem Hebelarm am Schwingendrehpunkt angreift. Viele Konstrukteure, auch im MTB- oder Trekkingradbereich, versuchen daher als ersten Ansatz, den Schwingendrehpunkt möglichst in die Kettenlinie zu bauen. In der Praxis kommt es bei solchen einfachen Konstruktionen dennoch oft zu unerwünschten Schwingungen, die über eine hohe Dämpfung im Federelement unterdrückt werden müssen.

Simple Gummi- oder Elastomer-Puffer können das allerdings kaum leisten, denn sie verfügen nur über eine sehr geringe, nicht einstellbare Dämpfung. Ist die Dämpfung allerdings zu hoch, spricht die Federung schlecht an. Außerdem geht durch eine zu starke Dämpfung viel Antriebsenergie verloren – Energie, die eigentlich Ihrem Vortrieb dienen sollte!

Vollgefedert ist auch ein rauer Weg ein lohnendes Ziel – die Vorderradfederung

Gullydeckel, Kopfsteinpflaster, Schotterpisten: Der Zustand vieler Radwege ist erschütternd. Mit einem unserer vollgefederten Scorpion-Trikes können Sie sich ab jetzt allerdings darauf freuen: Wenn die Fahrsituation anspruchsvoller wird und neben einer schnell reagierenden Federung vor allem Spurtreue, Lenkpräzision und maximale Kippstabilität gefordert sind, ist Ihr vollgefedertes Dreirad ganz in seinem Element.

Die komfortablen McPherson-Federbeine der Vorderradaufhängung bieten sinnvoll bemessene, sanft gedämpfte Federwege von 6 cm an den richtigen Stellen.

Die robusten, gegen Schmutz geschützten Federbeine werden weit außen vom soliden Rahmenquerträger gehalten und sind über einstellbare Dreieckslenker und wartungsfreie Lager mit dem Hauptrahmen verbunden.

Mit diesem Konstruktionsprinzip konnten unsere Ingenieure die ungefederten Massen besonders gering halten – Grundlage für das sensible Ansprechverhalten des Fahrwerks der voll gefederten Scorpione und das z. B. beim Scorpion fs 20 für ein vollgefedertes Dreirad beeindruckend niedrige Gesamtgewicht ab 17,5 kg. Die Federvorspannung ist einstellbar; die Federhärte und Progression kann einfach an Ihre Anforderungen angepasst werden.

Sicherheitsplus bei schnellen Kurvenwechseln: Das HP Stabilizer System verringert bei schneller Kurvenfahrt wirkungsvoll die Neigung des Fahrzeugs nach außen und wirkt gegen die Fliehkraft. Die Kontrolle im Grenzbereich wird spürbar verbessert und die Kippsicherheit deutlich erhöht. Im Bild erkennen Sie den blauen Stabilisator-Stab unter den Dreieckslenkern.

Durch die eingesetzte AntiDive-Kinematik wird störendes Bremstauchen verhindert. Die Sturz- und Spurgeometrie ist so ausgelegt, dass die Lenkung über den gesamten Federweg bei sicherem Geradeauslauf leichtgängig und frei von Einflüssen beim Bremsen (Brake-Steer) oder Überfahren von Hindernissen (Bump-Steer) bleibt. Das spüren Sie sofort: An der Präzision der Lenkung, dem sportlichen Handling und dem direkten Feedback von der Straße.

Das komplette Fahrwerk ist nach unserem No Squat-Federungskonzept ausgelegt und bringt Ihre volle Antriebsenergie ohne Kraftverlust auf die Straße. Dafür genießen Sie vollen Komfort – so können Sie sich auch auf rauen Wegen entspannt zurücklehnen und dynamisch beschleunigen.

Die Federbeine werden mit elastischen Domlagern im Rahmen abgestützt und bleiben dadurch stets frei von Querkräften. Ihr spürbarer Vorteil: Das beeindruckend sensible Ansprechverhalten und verwöhnender Federkomfort auch im hochfrequenten Bereich.

Die Federcharakteristik kann an Ihre Anforderungen hinsichtlich Federhärte, Dämpfung und Progressivität für guten Durchschlagschutz mit wenigen Handgriffen durch Einstellen der Vorspannung, Austausch der Stahlfedern oder Variation der im Inneren der Feder eingeschobenen MCU / Spacer-Anordnung angepasst werden. Im Gegensatz zu einfachen, bei Kälte spürbar verhärtenden Elastomerpuffern ermöglicht diese Technik komfortables Federverhalten auch bei niedrigen Temperaturen.

Sitze – Varianten

Liegeradsitze von HP Velotechnik

Kaum etwas prägt den Charakter eines Liegerads so sehr wie der verwendete Sitz. Wie gut er sich auf Ihre bevorzugte Sitzposition einstellen lässt, entscheidet maßgeblich über Ihren Fahrkomfort. Bei HP Velotechnik finden Sie verschiedene Liegeradsitze für Ihr Trike: einen flach gebauten, passgenau einstellbaren Schalensitz mit ausgesprochen gutem Halt sowie mehrere Arten von Netzsitzen, die von vielen auf Anhieb als sehr bequem empfunden werden und eine ausgezeichnete Belüftung bieten.

Die Netzsitze der Gekko-Serie sind fester Bestandteil des in einem Stück faltbaren Rahmens. Bei unseren einspurigen Liegerädern sowie unseren Scorpion-Trikes haben Sie die freie Wahl: Der Sitz ist als Einzelteil abnehmbar. Damit können Sie diese Liegeradsitze sowohl als Option beim Kauf eines neuen Fahrrads wählen, als auch einzeln kaufen. Nehmen Sie Platz und stellen Sie sich auf maximalen Komfort ein!

Bei allen unseren Liegeradsitzen können Sie den Sitzwinkel stufenlos einstellen und einfach per Schnellspanner fixieren – je nachdem, ob Sie lieber sportlich zurückgelehnt vorankommen oder eher aufrecht den Überblick bewahren möchten. Optional bieten wir einen Anschlag für die definierte Einstellung des Sitzwinkels an. Damit bringen Sie den Sitz zum Beispiel nach dem Transport schnell und präzise wieder in Ihre bevorzugte Position.

Darüber hinaus haben Sie bei jedem unserer Sitze die Möglichkeit, eine Halterung für ein Rücklicht oder einen Wimpel anzubringen sowie Halterungen für Trinkflaschen, wo diese sich nicht am Rahmen befestigen lassen.

Der BodyLink-Sitz – Ergonomie ist flexibel

Stellen Sie sich vor, Sie steigen nach einem langen sportlichen Fahrradtag vom Rad und das einzige Zipperlein ist das Kribbeln in Ihren Oberschenkeln. Druckstellen am Po, taube Weichteile, schmerzende Bandscheiben und einen starren Nacken können Sie entspannt vergessen.

Möglich wird dieser ergonomische Sitzkomfort mit dem BodyLink-Liegeradsitz von HP Velotechnik. Auf Ihrem alten Fahrradsattel lastet das ganze Köpergewicht auf der winzigen Fläche der Sitzhöcker. Konventionelle Sitze pressen Ihren Rücken in eine feste Form oder lassen eine definierte Vorgabe der Lordosenwölbung bei ausgeformten Sitzmulden nicht zu.

Der BodyLink-Liegeradsitz ist der natürlichen S-Form der Wirbelsäule angepasst: Die Kombination einer festen, anatomisch geformten Sitzschale und einer sanft gewölbten Rückenlehne mit einer flexiblen Verbindung gibt Ihnen angenehm großflächige Unterstützung. Die Höhe der Sitzvorderkante und der Lordosenstütze können Sie einfach per Schnellspanner einstellen. Genauso wie die Rückenlehne: Aufrecht in der Stadt, flach und schnell über Land. Der Reiz liegt in der Abwechslung.

Praktisch: Die Sitzgröße können Sie milimetergenau festlegen. BodyLink ist stufenlos längenverstellbar bei nur einer Sitzgröße. HP Velotechnik fertigt den innovativen Liegeradsitz aus faserverstärktem Kunststoff mit einem leichten Schaumkern. Eine Kopfstütze gibt es als Zubehör. Das innovative Design des BodyLink-Sitzes mit der teilflexiblen Sitzschale ist vom Deutschen Patentamt als Gebrauchsmuster geschützt.

Maßstab ist der Mensch. In der Liegeradplosition beträgt der Bandscheibendruck nur 1/3 als in der vorgebeugten Sitzposition beim Aufrechtrad. Aktives Sitzen stärkt die Rückenmuskulatur. Der Urologe Prof. Porsträt zum Liegerad: „Dieses Gefährt hat die Vorzüge eines normalen Fahrradesmit dem weiteren Vorteil, dass den Blutfluß im Genitalbereich nicht einschränkt.“ Der Sportmediziner und Urologe Prof. Dr. Frank Sommerhat nachgemessen: Besser als jeder futuristisch gestaltete Fahrradsttel ist der Liegeradsitz….

Der ErgoMesh-Sitz – der luftige Netzsitz in zwei Größen und zwei Höhen

Die entspannt zurückgelehnte, bequeme Haltung ist ein wichtiger Vorteil Ihres Liegerads von HP Velotechnik. Die Sitzposition entscheidet über das Fahrgefühl auf dem Rad wie keine zweite Komponente. Neben der von Ihnen bevorzugten Sitzbauart – fesster BodyLink-Schalensitz oder luftiger ErgoMesh-Netzsitz – bestimmt vor allem die Sitzhöhe den Charakter Ihres Fahrzeugs. Dabei gilt insbesondere auf Dreirädern wie beim Sportwagen: Tiefes Sitzen erlaubt eine sportlich-dynamische Fahrweise mit maximaler Kippstabilität. Hohes Sitzen ermöglicht einfaches Ein- und Aussteigen und bietet gute Übersicht, erfordert dafür eine moderatere Fahrgeschwindigkeit in engen Kurven.

Der ErgoMesh HS plus-Sitz bietet eine um 11 cm erhöhte und bis zu 5 Grad aufrechtere Sitzposition gegenüber dem ErgoMesh-Netzsitz. Im Vergleich zum BodyLink sitzt man sogar satte 14 cm höher. Alle ErgoMesh-Varianten bauen auf einem stabilen Aluminium-Rahmen auf, der für eine gute Rückenunterstützung körpergerecht geformt ist. Zusätzlich lässt sich das sehr luftdurchlässige Sitzgewebe über viele breite Spannriemen an Ihre Rückenform anpassen. Es verfügt über das richtige Maß an Elastizität, um Druckstellen Ihres Gürtels oder dicker Kleidungsnähte zu vermeiden.

HP Velotechnik hat den waschbaren Sitzbezug mit einer atmungsaktiven Seitenpolsterung ausgestattet, die besonders guten Seitenhalt für die Querkräfte beim Dreiradfahren bietet. Ein herausnehmbares, wasserfestes Sitzpolster erhöht den Sitzkomfort im Gesäßbereich. Der ErgoMesh-Liegeradsitz verfügt über eine praktische Reißverschlusstasche in der Lehne, in der auch die optionale Regenschutzhusse Platz findet. In der Lehne ist eine Aufnahme für den Sicherheitswimpel. Seitliche Reflexstreifen sorgen für eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit.

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Sitzhöhen am Beispiel des mittelhohen Scorpion fx

Verändern Sie öfter Ihr Niveau! Die orthopädisch überzeugenden Sitzsysteme von HP Velotechnik sind per Schnellspannbefestigung in 15 Sekunden abnehmbar und damit im Handumdrehen untereinander austauschbar.

An HP Velotechniks höchstem Trike montiert, dem faltbaren Scorpion plus, bietet der luftige ErgoMesh HS plus-Sitz eine Sitzhöhe von 57 cm – höher als Ihr Bürostuhl! Nach Hause fahren Sie mit dem hohen Sitz komfortabel auf Augenhöhe mit den Autofahrern im Straßenverkehr. Bei der sportlichen Runde am Wochenende sorgt der Wechsel auf einen tieferen Sitz für einen geringen Luftwiderstand, effiziente Tretkraftausnutzung und maximale Stabilität in schnellen Kurven. Passend für den hohen ErgoMesh HS plus-Sitz ist der optionale, lange Lenker mit 8 cm höherer Griffposition – ideal auch für kleinere Fahrerinnen und Fahrer auf den tieferen Sitzen.

Big is beautiful: Den 38 cm breiten ErgoMesh-Sitz gibt es auch als ErgoMesh XL– bzw. HS XL plus-Sitz mit 43cm Breite, 5 cm mehr Sitztiefe und 4 cm höherer Lehne.

Neu ab 2021: ErgoMesh Premiumsitz

Die neue Premium-Version des ErgoMesh-Sitzes: DerErgoMesh Premiumist die flexibelste Einladung, noch eine Runde sitzen zu bleiben, die Sie kriegen können.

Der Sitz ist die Visitenkarte eines Liegerades. Wer aufrechten Zweiradfans von seinem Scorpion vorschwärmt, wird diesen leidgeplagten Freunden der Dauer-Druckstelle von zwei unschlagbaren Vorzügen berichten: bequemerSitzkomfort und rückenfreundliche Ergonomie. Aus genau dem Grund genießt die Gestaltung des Sitzes als zentrale Kontaktstelle von Mensch und Rad bei HP VELOTECHNIK höchste Priorität.

Noch nie war ein Sitz derart flexibel und individuell einstellbar und zugleich so komfortabel gepolstert und funktional ausgestattet. Dafür kombinieren die Entwickler der innovativen Radmanufaktur das jeweils Beste aus den zwei bekannten Liegerad-Sitzwelten: den luftigen Atmungskomfort eines Netzsitzes mit den funktionalen Einstelloptionen von ergonomisch optimierten Hartschalensitzen.

Neue Materialien und neue Verfahren versetzen unsere Entwickler in die Lage, eine in vielfacher Hinsicht einzigartige neue Konstruktion zu realisieren. Sie verbindet das Beste aus zwei Welten: die ergonomisch justierbare Passform eines teilflexiblen Schalensitzes mit dem luftigen Komfort eines Netzsitzes.

Erstmals bei einem Liegerad-Spannsitz lassen sich mit dem ErgoMesh Premium die Neigungswinkel von Sitzfläche und Rückenlehne unabhängig voneinander einstellen. Der aus hochfesten Alu-Rohren geformte Rahmen gibt dem Premium-Sitz seine unverwechselbar definierte Kontur. Für herausragenden Komfort vereint der ErgoMesh Premium einen einmaligen Material-Mix aus sechs verschiedenen Geweben und Gewirken. Das macht den Sitz zugleich höchst atmungsaktiv als auch anschmiegsam. Zudem ist er in höchstem Maße anpassbar: Acht Spanngurte in Verbindung mit vier für jeden Fahrer individuell positio-nierbaren OrthoFlex®-Polstern machen aus dem ErgoMesh Premium die personalisierte Einladung zum Platz nehmen. Der Fahrer kann die ergonomisch geformten Gewebeflächen mit ihrer hoch atmungsaktiven und zugleich anschmiegsamen Polsterung optimal nach seinen Wünschen ausrichten. Bequem aufrecht sitzen, um den Panoramablick zu genießen? Oder Speed machen in der aerodynamisch günstigen flachen Position? Was für andere Konstruktionen eine Frage der Fahrphilosophie ist, beantwortet der ErgoMesh Premium mit drei Schnellspannern, die den Sitz in der gewünschten Position fixieren.

Damit ist das Thema Ergonomie in allen Lebenslagen am neuen Liegeradsitz von HP Velotechnik aber noch lange nicht ausgereizt. Die Ingenieure haben außer dem beweglichen Rahmen auch der Polsterung ein flexibles Innenleben verpasst. Dazu haben sie die OrthoFlex®-Technologie integriert, die zusammen mit Orthopädie-Experten für einen ganz anderen Sitztyp entwickelt worden war. Je zwei Einschübe seitlich an der Lehnenkante und der Sitzfläche nehmen Polsterelemente aus hochatmungsaktivem Material auf. Diese vier Zuschnitte können herausgenommen oder in den Taschen verschoben werden – und zwar auch noch, nachdem der Fahrer auf dem ErgoMesh Premium Platz genommen hat. Das ermöglicht, den Sitz direkt an individuelle Wünsche anzupassen. Gerade auf längeren Fahrten spürt man, wie viel Komfort eine perfekt an die eigene Körperform angepasste Abstützung ausmacht. Die Basiseinstellung des Sitzes mit acht kräftigen Spanngurten bleibt davon unbeeinflusst. Diese grundlegende Passform wird, ähnlich wie beim seit Jahren erprobten ErgoMesh-Sitz aus der hessischen Manufaktur, vor der Fahrt im wahrsten Sinne des Wortes festgezurrt.

Zahlreiche Extras und Zusatzfunktionen

Den Anspruch „Premium“ unterstreichen beim ErgoMesh Premium die zahlreichen Extras und praktischen Zusatzfunktionen, mit denen die Entwickler den Sitz versehen haben. Zwei integrierte, aber abnehmbare Taschen aus sehr festem, wasserabweisendem Cordura® bieten zusammen knapp drei Liter Stauraum. Die linke Tasche ist an der Außenseite mit einem großmaschigen Netzeinsatz versehen: vorbereitet für die zum Sitz passende Regenschutzhusse, die in der luftigen Tasche schon bei der Weiterfahrt trocknet.

Montiert wird der ErgoMesh Premium mit der bewährten Dreipunkt-Aufnahme von HP Velotechnik: Sitz justieren, drei Schnellspanner schließen – fertig. Da die Aufnahme die selbe ist wie beim einfachen Netzsitz ErgoMesh und beim Schalensitz BodyLink, können die Sitze beliebig getauscht werden.

Neu und vorteilhaft für den Transport ist am ErgoMesh Premium das obere Sitzblech: Das Bauteil mit den charakteristischen langen Schlitzen lässt sich wegklappen. In Kombination mit der Seat-O-Flex-Technologie ermöglicht das eine sehr flache Form, nicht nur für die Mitnahme in Bahn oder Auto.

Wie die beiden anderen Sitze der Liegeradmanufaktur lässt sich am ErgoMesh Premium eine Kopfstütze montieren. Ergänzend zu den Reflexstreifen als integrierten Sicherheitselementen kommt der funktionale Liegeradsitz mit Aufnahmemöglichkeiten für Wimpel und Rücklicht in den Handel.

Der ErgoMesh Premium ist ab ca. Ende Januar 2021 bei uns erhältlich; neben der normalen Version auch in XL sowie einer HS-Version (elf Zentimeter erhöhte Sitzposition). Der ErgoMesh Premium kann anstelle des Standardsitzes ErgoMesh für alle Trikes der Scorpion-Baureihe sowie die zweirädrigen Liegeräder Streetmachine Gte und Speedmachine zum Aufpreis von 199 Euro (UVP) bestellt werden. Der Verkaufspreis für den Einzelverkauf beträgt 599 Euro (UVP).

Damit ist das Thema Ergonomie in allen Lebenslagen am neuen Liegeradsitz von HP Velotechnik aber noch lange nicht ausgereizt. Die Ingenieure haben außer dem beweglichen Rahmen auch der Polsterung ein flexibles Innenleben verpasst. Dazu haben sie die OrthoFlex®-Technologie integriert, die zusammen mit Orthopädie-Experten für einen ganz anderen Sitztyp entwickelt worden war. Je zwei Einschübe seitlich an der Lehnenkante und der Sitzfläche nehmen Polsterelemente aus hochatmungsaktivem Material auf. Diese vier Zuschnitte können herausgenommen oder in den Taschen verschoben werden – und zwar auch noch, nachdem der Fahrer auf dem ErgoMesh Premium Platz genommen hat. Das ermöglicht, den Sitz direkt an individuelle Wünsche anzupassen. Gerade auf längeren Fahrten spürt man, wie viel Komfort eine perfekt an die eigene Körperform angepasste Abstützung ausmacht. Die Basiseinstellung des Sitzes mit acht kräftigen Spanngurten bleibt davon unbeeinflusst. Diese grundlegende Passform wird, ähnlich wie beim seit Jahren erprobten ErgoMesh-Sitz aus der hessischen Manufaktur, vor der Fahrt im wahrsten Sinne des Wortes festgezurrt.

Der ErgoMesh Premium ist für alle Scorpion-Modelle außer S-Pedelec und Enduro auch als 5 cm breitere XL- und jeweils mit 11 cm mehr Sitzhöhe als HS-Version erhältlich.

Technische Daten

Lehnenhöhe63 cm / 66 cm (XL und XL HS)
Sitztiefe24 cm / 27 cm (XL und XL HS)
Sitzbreite41 cm / 46 cm (XL und XL HS)
HS-Version11 cm erhöhte Sitzposition
Verstellwinkel Lehne14°
Verstellwinkel Sitzfläche11°
Rahmen6061 T6 Aluminium
Transportmaße (L x B x H)68 x 41 x 24 (gefaltet)
Transportmaße (L x B x H)89 x 41 x 16 (gestreckt)
Stauraum Taschen2 x 1,4 Liter

Testen Sie selbst!

Elektroantriebe

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Extra-Power nach Wunsch:
Machen Sie Ihren Scorpion zum E-Trike!

Zu keiner anderen Fahrradgattung passen Elektromotoren so perfekt wie zu Liege-Trikes. Weshalb, liegt auf der Hand: Zur Lässigkeit der Sitzposition kommt hier noch die Leichtigkeit des Tretens. Dabei spielen Sie den eingebauten Aerodynamik-Vorteil Ihres Liegerads auch elektrisch aus: weniger Luftwiderstand bedeutet mehr Reichweite. Einzigartiger Sicherheitsvorteil: Unsere E-Trikes können sie mit einem Blinker ausrüsten!

Bei unseren elektrischen Antrieben treten Sie in die Pedale, und ein durchzugsstarker Motor gibt Ihnen je nach System Unterstützung bis zum Dreifachen Ihrer Tretkraft dazu. Da bezwingen Sie auch mit Anhänger

lächelnd den Hausberg oder fahren schnell und trotzdem tiefenentspannt zur Arbeit.

Besonders überzeugend: Das Fahrrad-Fahrgefühl mit Ihrem Scorpion bleibt aufgrund der durchdachten Steuerungstechnik erhalten. Kein Lärm, kein Ruckeln, kein Nachschieben. Der Antrieb ist sehr sicher: Er unterbeiden stützt nur beim Treten. Bei der ersten Kurbelumdrehung setzt er leise ein und wird beim Erreichen von 25 km/h sanft elektronisch abgeregelt.

Mit der programmierten Unterstützungsgrenze von 25 km/h gilt Ihr E-Scorpion in Europa als Pedelec (Pedal Electric Cycle) und kann ohne Zulassung, Helm oder Kennzeichen gefahren werden.

Aufgrund des niedrigen Fahrzeuggewichts lassen sich die Scorpion-Pedelecs bei leerem Akku auch ohne Motorunterstützung einfach fahren. Am Berg spielt Ihr dreirädriges Fahrzeug einen weiteren Vorteil aus: Im Gegensatz zu konventionellen Elektrorädern hält ein Trike auch bei geringen Geschwindigkeiten sicher die Spur. Beim Ampelstopp müssen Sie nicht mal die Füße von den Pedalen nehmen!

Sie haben die Wahl, denn drei verschiedene Antriebssysteme sorgen bei Ihrem Scorpion für Extra-Power nach Wunsch: entweder der extrem leise NEODRIVES-Nabenmotor Z20 im Hinterrad oder einer der beiden Tretlagermotoren aus der STEPS-Baureihe von SHIMANO, die im Liegedreirad vom Mittel- zum Frontmotor werden.

Die drei Kraftpakete haben jeweils ihren ganz eigenen Charakter – genauso wie Sie. Das ermöglicht es Ihnen, eine passgenau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung auszuwählen. Allen Systemen gemein ist die schwerpunktgünstige Akku-Aufnahme unter dem Sitz, auf Wunsch auch mit Zweit-Akku. Mit den ergonomisch günstig positionierten, gut ablesbaren Bedienelementen behalten Sie mühelos den Überblick. Entspannt erreichen Sie Ihr Ziel, egal ob Sie einfach in der Stadt den Stau hinter sich lassen wollen oder mit schwerem Gepäck auf großeTour gehen.

Shimano STEPS:

Vielseitigkeit ist Trumpf

Maximale Bandbreite: Mit den Motoren E5000, E6100 und EP8 reizt HP VELOTECHNIK die ganze Bandbreite der STEPS-Systeme von SHIMANO aus. Jeder hat seine Vorzüge. Für Preisbewusste bietet sich der sehr kompakt in den Ausleger integrierte E5000-Motor an. Der„6100er“ bietet bereits 50 Prozent mehr Power. Das neue HighPerformance-System EP8 toppt die Leistung mit einem Drehmoment von 85 Nm. Geniales Feature: Per App kann der Motor mit zwei verschiedenen, ganz individuell abstimmbaren Profilen programmiert werden – die perfekte Lösung, wenn Sie das Rad in Sekundenschnelle per Knopfdruck am Display für verschiedene Einsatzbereiche oder Fahrer startklar machen wollen. 

Technisch ungewöhnlich für ein Liegerad ist die Positionierung dieser Motoren. Was im Aufrecht-Rad als klassischer Mittelmotor daherkäme, wird am Scorpion zum Kraftwerk an vorderster Front. Wie bei HP VELOTECHNIK üblich, befindet sich das Tretlager ganz vorne im Ausleger. Bislang sprach das gegen den Einbau wuchtiger Mittelmotoren, die an der Kurbel ansetzen. Ein hohes Drehmoment bei kleinem Kettenblatt würde immense Zugkräfte in den Rahmen einleiten.

Anders bei den STEPS-Serien: Sie können mit großen Kettenblättern (38, 44 oder 50 Zähne) ausgestattet werden. Damit sind sie absolut Trike-kompatibel und fügen sich mit der schlanken Silhouette dezent in das schon vielfach ausgezeichnete Design unserer Scorpione ein. Die großen Kettenblätter sorgen für geringere Kettenkräfte bei hohem Drehmoment, was sich im Vergleich zu vielen anderen Tretlagermotoren positiv auf die Lebensdauer von Kette und Ritzeln auswirkt. Die Kräfte des Fahrers gehen direkt aufs Kettenblatt: Auch wenn Sie jenseits der Pedelec-Unterstützungsgrenze von 25 km/h unterwegs sind, kommt Ihre Power am Hinterrad an ohne den Umweg über ein Tretlagergetriebe zu nehmen!

Überzeugen kann der STEPS-Antrieb durch seine effiziente Energieausnutzung: Der Lithium-Ionen-Akku bietet in der Basisversion 418 Wh und ermöglicht bis zu 191 Kilometer Reichweite. Die erhöhtsich um fast ein Drittel, wenn Sie alternativ den Akku mit 630 Wh wählen, den wir mit einem Schnellladegerät (4 A) liefern. Entnehmen lassen sich die Power-Pakete ganz einfach, indem man sie aufschließt und seitlich abnimmt. Genauso schnell rasten sie wieder ein und haben Kontakt. Wenn Sie am „Parkplatz“ für Ihren Scorpioneine Steckdose haben, können Sie den Akku sogar laden, ohne ihn abnehmen zu müssen.

Alle, die bei der Reichweite ganz auf Nummer sicher gehen wollen, wählen den optionalen Zusatz-Akku, der gleich mit 630 Wh kommt. Er reist sicher mit unter dem Sitz auf einer speziellen Halterung am Rahmen. Zur Versorgung des Systems mit Strom können Sie ihn bei einem kurzen Stopp gegen den leer gefahrenen Akku tauschen.

Das übersichtlich gehaltene Display gewährt mit einer kontrastreichen Schwarz-Weiß-Darstellung eine gute Ablesbarkeit. Ein weiterer Vorteil in puncto Komfort ist die integrierte Bedienung für die Lichtanlage: Unsere Akku-Lichtanlage können Sie per Knopfdruck am Display an- und ausschalten.

Ein wahres Feuerwerk an Optionen erwartet die Trike-Fans bei den Schaltungen, mit denen HP VELOTECHNIK seine SHIMANO-Antriebe versieht. Das reicht von einer einfachen Kettenschaltung über eine elektrisch betätigte XT-Schaltung (Abbildung links) bis zur vollautomatischen elektrischen Nabenschaltung.

Shimano STEPS E5000

Der mit Abstand preisgünstigste Elektromotor in unserem Baukastensystem kommt in einem besonders kleinen Gehäuse daher, das sich elegant in den eigens für die STEPS-Motoren geschmiedeten Tretlagerausleger Ihres Scorpion einfügt.

Mit seiner harmonischen Charakteristik und einem gut dosierten Drehmoment von 40 Newtonmetern ist der E5000 in Kombination mit den von uns ausgewählten Schaltoptionen der ideale Begleiter für komfortorientierte Fahrer. In der Basisversion sind Sie mit der 8-Gang-Kettenschaltung X4 von SRAM bestens gerüstet für die kleinen Aufs und Abs im Leben eines Radlers. Noch lässiger wird die Fahrt mit der Nexus Di2 8-Gang Nabenschaltung mit zuschaltbarer Vollautomatik (siehe STEPS E6100).

Komfortabel trifft auf Vielseitigkeit: Die große, gut ablesbare Oberfläche des E5000-Systems mit einem Display von 2,7 Zoll ist einer der Gründe, weshalb das Fahren mit dem STEPS ein ausgesprochenes Vergnügen ist. Die Bedieneinheit begeistert mit der sehr leichten Handhabung, dazu gehört auch die praktisch integrierte Lichttaste. Drahtlose Konnektivität zu Smartphone-Apps und eine Vielzahl von Fahrradcomputer-Funktionen unterstreichen die Vielseitigkeit

Shimano STEPS E6100

Das bewährte System aus dem Programm des japanischen Herstellers liefern wir in Kombination mit der Nexus Di2 8-Gang Nabenschaltung mit zuschaltbarer Vollautomatik.

Unabhängig vom Komfortgewinn macht der STEPS E6100 am Berg oder als Zugmaschine vor Kinder- oder Lastenanhänger ordentlich Dampf. Ein Drehmoment von 60 Newtonmetern bedeutet ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem „5000er“-System. Das erweitert den Einsatzbereich ungemein und sorgt für ein großes Einsatzspektrum im Alltag

Wer die maximale Leichtigkeit des Triker-Lebens erfahren will, ist mit der von uns ausgewählten Schaltung für den E6100 auf der Überholspur. Sie werden bereits nach der ersten Runde die Vorzüge der vollautomatischen Schaltung zu schätzen wissen. Beim Ampelstopp, zum Beispiel, legt das Rundum-sorglos-Paket von sich aus einen kleinen Gang ein. Auchsonst wechselt die Nexus Di2 stets in den effizientesten Gang. Damit der Schaltvorgang sanft und ruckelfrei vor sich geht, wird die Motorunterstützung für einen Augenblick reduziert. Falls Sie lieber selbst die Übersetzung wählen wollen – kein Thema: Die Di2 lässt sich jederzeit auch manuell schalten.

Shimano STEPS EP8

High Performance in allen Bereichen: Das neue STEPS-Flaggschiff ist ein wahres Kraftpaket. Bis zu 85 Newtonmeter produziert die Maschine an vorderster Front Ihres Scorpions, das maximale Unterstützungsverhältnis beträgt satte 400 Prozent.

Bemerkenswert: Von SHIMANOfür den MTB-Bereich konzipiert, passt der EP8 genauso hervorragend ins Anforderungsprofil eines Reise- oder Trekking-Trikes. Herzstück ist eine Systemsteuerung, die in puncto Variabilität kaum zu toppen ist: Innerhalb derUnterstützungsmodi Eco, Trail und Boost lassen sich mehrere Parameter wie Ansprechverhalten oder Maximalpower Newtonmeter-genau einstellen. Das funktioniert kabellos per Smartphone oder Tablet. Zudem kann der Fahrer zwei Profile hinterlegen – und per Tastendruck von Arbeitsweg auf Weltreise umstellen.

Leichter, leiser, effizienter: Gegenüber dem Vorgänger E8000 wurde das System um 300 Gramm abgespeckt. Auch bei maximalerKraftentfaltung bleibt der EP8 unglaublich leise. Den internenTretwiderstand hat SHIMANO um36 Prozent verringert: Das spürt jeder unmittelbar, vor allem aber jene, die in der Edelkombinationmit der ROHLOFF14-Gang-Nabe jenseits der Pedelec-Schallmauer von 25 km/h pedalieren.

NEODRIVES Z20: Inovative Schwabenpower für Genießer

Unerhört lautlos, dynamisch und vielseitig: Das sind die typischen Merkmale von Hinterradnabenmotoren. Ein herausragender Vertreter dieser Gattung ist der NEODRIVES Z20. Optimierte Fahrdynamik trifft auf edles Design, energetische Effizienz bei einem Wirkungsgrad von 85% paart sich mit hohem Bedienkomfort wie dem Touchscreen-Display.

Die Kennziffern des NEODRIVES Z20 sprechen für sich. Der maximale Unterstützungsgrad beträgt 300 Prozent. Kurzfristig, etwa beim Anfahren, erhöht der Motor seine Maximalleistung auf bis zu 450 W. Mit dem 612 Wh-Akkuerzielen Sie Reichweiten von bis zu 145 Kilometern. Der flüsterleise Heckantrieb ist ein getriebeloser Motor, bei dem kein Quäntchen Motorkraft über Kette oder Ritzel verloren geht. Das schont diese Antriebsteile, die im Mittel vier Mallänger halten als bei Mittelmotoren. Für höchste Qualitätsstandards fertigt der Spezialist aus Schwaben die Motoren in Deutschland.

Besonderer Vorteil des Systems Nabenmotor im Unterschied zu  Tretlagermotoren: Sie können bei Fahrten bergab Energie zurück gewinnen.

Rekuperation heißt diese Technologie. Ein kurzer Druck auf die Bedieneinheit und schon arbeitet die Motorbremse als Stromgenerator. Das lädt den Akku und schont zudem die Beläge Ihrer Scheibenbremsen. Die Umwelt und Ihren Geldbeutel schont der Antrieb aber auch so: Mit modernem Ökostrom kostet Sie eine volle Ladung Fahrvergnügen lediglich ca. 30 Cent.

Einzigartig im Liegeradbereich: Der Scorpion mit Nabenmotor verfügt über einen elektrischen Rückwärtsgang*. Die Rückwärtsfahrt mit bis zu 3 km/h wird über ein Untermenü in der Bedieneinheit aktiviert und mit einer Initialbewegung durch den Fahrer eingeleitet.

*Für Modelle mit 26″ Hinterrad vorraussichtlich erhältlich ab Frühjahr 2021

Rückenwind per Daumendruck: Die Fernbedienung des innovativen Systems ist direkt am Lenkergriff montiert. Die wichtigsten Einstellungen lassen sich per Daumendruck steuern. Die Entwickler haben die fünf Tasten ergonomisch so angeordnet und durch ihre Größe und Positionierung derart hierarchisiert, dass schon bei der ersten Fahrt die Kontrolle intuitiv von der Hand geht – sprich: Die dicken Plus- und Minus-Tasten zum Durchschalten der Unterstützungsstufe kann man gar nicht verfehlen.

Aber auch den vertieften Blick auf Daten wie Restreichweite, Batterieanzeige, aktuellen Stromverbrauch, gefahrene Tagesstrecke oder Durschnittsspeed macht einem der NEODRIVES Z20 leicht: Dank Touchscreen lassen sich die Menüs auf dem 2-Zoll-Farbdisplay schnell und direkt durchblättern. Das  funktioniert sogar bei Regen und mit diversen Handschuhen.

An Trikes von HP VELOTECHNIK haben Sie bei der Positionierung des Displays die Wahl zwischen dem Anbringen neben dem Lenker für komfortablen Platz beim Einsteigen (Abbildung oben) und dem „Top View“ oberhalb des Lenkerendes für beste Ablesbarkeit.

Passend zur hochwertigen Elektrotechnik bieten wir Ihnen zwei Schaltungen der Extraklasse optional an: Die Kettenschaltung SRAM 30 mit 3×10 sehr fein abgestuften Gängen sowie das robuste Tretlagergetriebe C1.12 von PINION mit einer enormen Übersetzungsbandbreite von 600 Prozent

Welcher E-Antrieb passt zu mir?

Vier Motoren mit mehreren Schaltungsoptionen stehen Ihnen im Bereich bis 25 km/h Tretunterstützung zur Verfügung, um Ihre und die elektrische Zusatzkraft perfekt aufeinander abzustimmen:

Gemütlich und mit maximalem Komfort: Das SHIMANO-System STEPSE 5000 ist mit einem Drehmoment von 40 Nm sehr harmonisch ausgelegt. Mit der 8-fach Kettenschaltung X4 von SRAM haben Sie einen soliden Begleiter für entspannte Touren in mäßig anspruchsvollem Gelände. Sind Sie dagegen oft in hügeliger Umgebung unterwegs oder in der Stadt mit häufigem Anfahren und -halten, ist der STEPS E6100mit 60 Nm und dem Automatikgetriebe Nexus Di2 von SHIMANO die perfekte Wahl. Die Hinterradnabe legt vollautomatisch den Gang ein, das ist sowohl bei Komfort als auch Sicherheit das Nonplusultra: Sie können sich voll auf den Verkehr konzentrieren, ohne ans Schalten zu denken.

Wer endlos Power am Berg will oder sein Trike zum Lastesel macht, wird schnell zum Freund des STEPS-Systems EP8 mit 85 Nm. Unabhängig von den nur begrenzt vergleichbaren Drehmoment-Angaben zählt für viele vor allem, wieviel Schub der Motor am Start entwickelt. Hier liegt der NEODRIVES vorne, der bringt sein Drehmoment besonders in Kombination mit dem kleinen 20-Zoll-Radkraftvoll und unmittelbar auf die Straße. Der Nabenmotor Z20 punktet zudem mit einem höchst gefühlvoll abgestimmten Fahrverhalten. Naturliebhaber werden das praktisch unhörbare Kraftwerk im Hinterrad schätzen.

Anders als Nabenmotoren kennt der Tretlagerantrieb das Thema Überhitzen bei langsamer Fahrt am sehr steilen Berg nicht. Dort sind Sie in jedem Fall mit SHIMANO STEPS gut beraten. Nebenbei bemerkt: Gemütlich bergauf fahren ist eine echte Domäne der standsicheren Trikes von HP VELOTECHNIK.

Alle vier Systeme bieten beeindruckende Reichweiten. Noch weniger Gedanken an die nächste Steckdose investieren Sie mit dem optionalen Zusatzakku. Bei diesem spannenden Aspekt gewinnt NEODRIVES die Komfortwertung: Hier stecken Sie lediglich ein Kabel um und wechseln nicht den Akku, zudem verfügen die Schwaben über mehr Kapazität im „Tank“.

Unsere persönliche Einstufung kurz und knapp: *

Gerade bei den Elektroantrieben ist eine Information sehr wichtig, es ist aber essentiell noch wichtiger, die verschiedenen Antriebe selbst auch Probe zu Fahren. Lassen Sie sich nicht von den technischen Daten blenden, Ihr Eindruck ist deutlich wichtiger und Ihr persönlicher Eindruck kann ganz anders ausfallen!!

Die Shimano-STEPS-Motoren überzeugen durch die Möglichkeit bei langsamen Fahrten am Berg, mit Hilfe der Schaltung den Motor in seinem optimalen Drehzahlbereich zu fahren. Im Gegensatz dazu möchte der Nabenmotor immer eine Geschwindigkeit von mehr al 13 km/h fahren, ansonsten erzeugt er viel Wärme. Also für lange steile Bergfahrten ist der Tretlagermotor definitiv besser, insbesonders hier der Shimano STEPS EP8 der durch seine hohe Kraft besticht. Hier kommt man in der Praxis auf Schotter oder losem Untergrund teilweise an die Grenzen der Traktion. Dies kann dann mit einem griffigerem Reifen oder auch mit etwas höherer Beladung über dem Hinterrad wiederdeutlich verbessert werden.

Für Personen, die ungleiche Kraft in den Beinen haben, ein Bein gelämt ist, oder wenig Kraft allgemein in den Beinen haben, ist der Nabenmotor vorteilhafter. Der Nabenmotor reagiert auf die Tretkräfte nicht so impulsiv und gleicht auch Ungleichheiten beim Treten besser aus.

Seitens der Geräusche ist der Nabenmotor für den geräuschempfindlichen Kunden die bessere Wahl, allerdings hat Shimano mit dem neuen STEPS EP8 einen sehr leisen Antrieb entwickelt, der hier in Punkto Geräusch den Nabenmotoren eine gute Parole bietet.

Technische Daten

SystemShimano STEPS E5000Shimano STEPS E6100
Shimano STEPS EP8Neodrives Z20
Erhältlich fürAlle Scorpion-Modelle
außer S-Pedelec
Alle Scorpion-Modelle
außer S-Pedelec
Alle Scorpion-Modelle
außer S-Pedelec
Alle Scorpion-Modelle
außer S-Pedelec
Unterstützung
bis 25 km/hbis 25 km/hbis 25 km/hbis 25 km/h
Anfahrhilfebis 6 km/hbis 6 km/hbis 6 km/hbis 4 km/h
Rückwärtsgang*------bis 3 km/h
Reichweite**bis 189 km
(bis 463 km mit Zusatzakku, Faltfunktion eingeschränkt)
bis 177 km
(bis 433 km mit Zusatzakku,
Faltfunktion eingeschränkt)
bis 191 km
(bis 478 km mit Zusatzakku,
Faltfunktion eingeschränkt)
bis 145 km
(bis 190 km mit Zusatzakku,
Faltfunktion eingeschränkt)
Kraftverstärkung3 Stufen: Eco/Normal/High3 Stufen: Eco/Normal/High3 Stufen
Eco/Trail/Boost
5 Stufen (individuell einstellbar)
Geräuschpegelleiser Tretlagermotorleiser Tretlagermotorsehr leiser Tretlagermotorextrem leiser Tretlagermotor
Max. Drehmoment40 Nm (am Tretlager)60 Nm (am Tretlager)85 Nm (am Tretlager)45 Nm (am Hinterrad)
Nominalleistung250 W250 W250 W250 W
Maximale Leistung------450 W
AkkuShimano 36 V Li-Ion abnehmbar, mit SchlossShimano 36 V Li-Ion abnehmbar, mit SchlossShimano 36 V Li-Ion abnehmbar, mit SchlossShimano 36 V Li-Ion abnehmbar, mit Schloss
Kapazität14 Ah14 Ah14 Ah17 Ah
Energieinhalt418 Wh418 Wh418 Wh636 Wh
Gewicht Akku2,7 kg2,7kg2,7 kg3,5 kg
Lebensdauer Akku800-1000 Ladezyklen800-1000 Ladezyklen800-1000 Ladezyklen800-1000 Ladezyklen
LadegerätShimano (2A)Shimano (2A)Shimano (2A)BMZ Schnellader 4A
Ladezeit6,5 Stunden (3,5 Std.: 80%)
ohne Memory-Effekt
6,5 Stunden (3,5 Std.: 80%)
ohne Memory-Effekt
6,5 Stunden (3,5 Std.: 80%)
ohne Memory-Effekt
4 Stunden ohne Memory-Effekt
Gewicht Ladegerät1 kg1kg1kg0,85 kg
Mehrgewichtca. 8,3 kgca. 8,6 kgca. 8,2 kgca. 8,7 kg
DisplaySchwarz/Weiß-Display oberhalb des Lenkergriffs (Top View)Schwarz/Weiß-Display oberhalb des Lenkergriffs (Top View)Schwarz/Weiß-Display oberhalb des Lenkergriffs (Top View)Farbdisplay oberhalb des Lenkergriffs (Top View) oder seitlich daneben
SchaltungSRAM X4 8-Gang Kettenschaltung, Drehgriff
20": 44/11-34 Zähne
26": 38/11-34 Zähne
Shimano Nexus Di2
8-Gang Nabenschaltung, Tippschalter (elektr. Schaltung)
20": 44/18 Zähne
26": 44/23 Zähne
Shimano XT Di2
11-Gang Kettenschal-tung, Tippschalter (elektr. Schaltung)
20": 50/11-46 Zähne
26": 44/11-46 Zähne
SRAM 30-Gang Kettenschaltung Lenkerendschalthebel
20“: 52-42-30/11-36 Z.
26“: 60-52-40/11-36 Z.
Schaltung (alternativ)Shimano Nexus Di2
8-Gang Nabenschaltung
--Rohloff 14-Gang
Nabenschaltung

Pinion CI.12
12-Gang Tretlager -getriebe
Extraswahlweise großer Akku (630 Wh) mit Schnelllader (4A)
(2,5 Std.: 50%); optional Zusatzakku mit 630 Wh Bluetooth-Schnittstelle
wahlweise großer Akku (630 Wh) mit Schnelllader (4A)
(2,5 Std.: 50%); optional Zusatzakku mit 630 Wh Bluetooth-Schnittstelle
wahlweise großer Akku (630 Wh) mit Schnelllader (4A)
(2,5 Std.: 50%); optional Zusatzakku mit 630 Wh Bluetooth-Schnittstelle
USB-Ladefunktion 5V, I A
Bluetooth-Schnittstelle Touchscreen (bei Nässe mit Handschuhen bedienbar); USB- und Bluetooth-Schnittstelle

* Rückwärtsgang NEODRIVES für Scorpion, Scorpion fs 26, Scorpion fs 26 Enduro und Scorpion plus 26 voraussichtlich ab Frühjahr 2021.

** Reichweite laut Herstellerangaben: NEODRIVES Z20: 100 W Fahrerleistung, Unterstützungsstufe 1, flaches Terrain, 70 kg Zuladung inkl. Fahrer; NEODRIVES Z20 RS: Unterstützungsstufe 3 bei optimalen Bedingungen (ebenes Gelände,Temperatur 20°, gleichmäßige Fahrt,Trittleistung Fahrer 80 W, Geschwindigkeit 39 km/h; mit Unterstützungsstufe 5 bis ca 40 km. SHIMANO STEPS E5000, E6100 und EP8: Unterstützungsmodus Eco, flaches Terrain, 23 km/h, Systemgewicht 105 kg, Außentemperatur 23°, ohne elektrische Schaltung und Licht (Standard-Akku mit 418 Wh).

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